Aktienhandel Steuern – Wie versteuert man Gewinne?

Online Aktien analysierenImmer wieder suchen Personen in Deutschland durch die schlechte Rentenversicherungsstruktur nach Möglichkeiten, damit sie im Rentenalter abgesichert sind. Abgesehen von den eigenen Ersparnissen wird auch gerne in eine Sicherheit gelenkt, welche im Alter etwas Abhilfe bringt und vielversprechend ist. Die Investition bei verschiedenen finanziellen Bereichen kann Hilfe bedeuten, damit pro Jahr einige Prozente gutgemacht werden.

Die Prozente können als Kapitalanlage verwendet werden, damit die letzten Jahre im Alter genossen werden oder damit Anschaffungen getätigt werden. Immer wieder wird der Handel mit Aktien als besondere Anlage angesehen, welche gute Erträge langfristig mit sich bringen kann. Es muss jedoch beachtet werden, dass jeder die Aktiengewinne versteuern muss. Jegliche Erträge müssen schließlich versteuert werden. Über die aktuellen Erträge muss das Finanzamt informiert werden und dies besagt die Regelung in Deutschland.

Welche Aktienhandel Steuern sind zu bezahlen?

Zwar bringen Aktien nicht direkt Gewinne mit sich, doch wenn sie eintreten, müssen sie dennoch sofort versteuert werden. Unabhängig davon, ob Sie über eine Bank oder einen Online Broker, wie zum Beispiel Flatex, gehandelt werden. Nach dem deutschen Recht müssen Gewinne in Deutschland versteuert werden. Seit dem Jahr 2009 wird der Aktiengewinn unter der Abgeltungssteuer versteuert. Wurden Aktien noch vor dem 31.12.2008 gekauft, dann galt, dass der steuerpflichtige Veräußerungsgewinn entstand, wenn bei der Aktie zwischen Kauf und Verkauf die Zeitspanne von weniger als einem Jahr bestand. Dies bedeutet, dass bei der Zeitspanne von über einem Jahr erhaltene Erträge steuerfrei waren.

Das Land muss jedoch allerdings sehen, dass bei den Händlern von den Erträgen Gelder eingenommen werden, damit Deutschland finanziert wird. Zu Beginn des Jahres 2009 wurde die Regelung deshalb geändert. Hier wurde die Abgeltungssteuer eingeführt, womit pauschal die Aktiengewinne versteuert werden sollen. Ganze 25 Prozent beträgt diese Steuer. Mit hinzu kommt auch noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent. Die Kirchensteuer muss dazu noch abhängig von dem persönlichen Fall zugezählt werden. Kann ein Händler für sich Aktiengewinne verzeichnen, dann muss ohne Zurechnung der Kirchensteuer ein Zinssatz von 26,375 Prozent eingerechnet werden.

Bezüglich der Abgeltungssteuer gibt es besonders bei den reicheren Menschen einen Vorteil, wenn die Aktiengewinne versteuert werden müssen. Durch die Pauschalisierung der Versteuerung von 25 Prozent wird es den Aktionären mit dem hohen oder mittleren Einkommen ermöglicht, dass Geld angespart wird. Für den Einkommensbereich liegen die Höchstsätze aktuell bei 45 Prozent.

Das Wahlrecht ist vorhanden, wenn ein niedriges Einkommen vorhanden ist. Ein geringerer Zinssatz muss aufgrund der Einkommenshöhe auf das Einkommen gezahlt werden. Es bleibt damit frei, ob die Aktiengewinne dann nicht angegeben werden oder schon, unabhängig davon, ob die Aktien an der Börse oder bei einem Online Broker gehandelt werden. Machen Geringverdiener erzielen keine hohen Gewinne mit den Unternehmensanteilen, dann gibt es keinen Nachteil durch die Versteuerung. Meist werden die Aktien gekauft, um das eigene Gehalt zu stärken. Seit die Neuregelung mit der Versteuerung vorhanden ist, haben sich allerdings viele Personen von Aktien abgewandt. Wurden Aktien vor dem Jahr 2009 gekauft, dann müssen sie nicht versteuert werden und sind bis heute steuerfrei.

Zu unterscheiden ist, welche Aktienerträge versteuert werden. Grundsätzlich ist wichtig, dass bei dem Aktiengewinn keine Kosten abgezogen werden müssen, die verkauft oder gekauft werden. Bei den bekannten Brokern gibt es in der Regel die Transaktionskosten, welche bei dem Aktienkauf entstehen. Diese Kosten werden von den Brokern eingezogen. Von dem Gewinn wird direkt auch die Abgeltungssteuer von dem Broker abgezogen und überwiesen an das Finanzamt. Für die jährliche Einkommenserklärung müssen die Aktienbesitzer die Steuern dann nicht mehr berücksichtigen. Allerdings ist dies nicht der Fall, wenn nicht automatisch von der Bank die Kirchensteuer abgeführt wird.

Eine Meldepflicht ist in diesem Fall aktiv, welche dazu aufträgt, dass in der Einkommensteuererklärung die Kirchensteuer abgeführt werden muss. Berücksichtigt werden muss, ob der Broker informiert wurde, welcher Konfession ein Kunde angehört. Im Rahmen der Steuererklärung zahlen sich Angaben über Kapitalerträge letztendlich aus, falls sich der Steuersatz unter 25 Prozent befindet. Von der Steuerersparnis profitieren dann die Anleger.

Der Freibetrag

Jeder muss Gewinne versteuern, doch abgesehen von der Abführung der Steuern ist wichtig, dass zwar sämtliche Personen in Deutschland die Aktiengewinne versteuern müssen, doch für die Anleger ist ein Freibetrag vorhanden. Der Steuerpflichtige hat pro Jahr einen Freibetrag gut und dieser wird gerne auch als Sparerpauschalbetrag bezeichnet. Pro Person beläuft sich dieser Betrag auf 801 Euro.

Der Betrag gilt für sämtliche Kapitalerträge und Ersparnisse aus Anlagemöglichkeiten und Aktien, welche international und national für sich genutzt wurden. Haben Investoren bei mehreren Brokern Depots, also zum Beispiel bei dem Broker Lynx und bei dem Broker ComDirect, dann müssen sämtliche Banken den Antrag stellen. Wird die Antragsstellung nicht durchgeführt, dann kann bei der Steuererklärung der Freibetrag wieder zurückgeholt werden und so sind für Investoren und Händler keine Nachteile vorhanden.

Die Ehepaare hatten vor dem Jahr 2010 nicht die Möglichkeit, dass entschieden wird, ob gemeinsam der Freistellungsauftrag erteilt wird oder nicht. Allerdings wurde diese Tatsache geändert. Sämtliche Ehepartner können sich gegen oder für den Freistellungsauftrag entscheiden. Weisen Ehepaare getrennte Konten auf, ist die Regelung aktiv. Wenn es kein Gemeinschaftskonto gibt, dann müssen beide den Freistellungsauftrag unterschreiben und einverstanden sein. Somit werden die Aktiengewinne versteuert.

Bei mehreren Depots oder Konten muss jede Person für sich entscheiden, ob der Auftrag unterzeichnet wird. Im Laufe von einem Jahr kann der Freistellungsauftrag angepasst werden. Wird dies jedoch nicht gemacht, dann wird Gefahr gelaufen, dass der Gewinn höher besteuert wird und der Freibetrag wegfällt. Natürlich wird dies dann nicht immer im Interesse von den Händlern sein.

Richtig die Aktiengewinne versteuern

GebührenvergleichDie Aktienhandel Steuern sollten natürlich nicht zu viele Komplikationen mit sich bringen und deshalb sollte zuvor entschieden werden, wie die Versteuerung am besten in Angriff genommen wird. Dennoch kann es nützlich sein, vor allem für Laien, dass Sie sich vorab über die Grundlagen des Handels mit Unternehmensanteilen informieren. Bekannt ist, dass ein Betrag von dem Ertrag von Wertpapieren steuerfrei ist. Im Einzelfall muss geklärt werden, wie korrekte Versteuerungen funktionieren, denn nach gewissen Regelungen wird die Abgeltungssteuer angegeben. Bekannt ist, dass sämtliche Erträge, welche Aktienhändler verdienen und machen, der Kapitalertragssteuer unterfallen.

Die Abgeltungssteuer soll sicherstellen, dass die Gewinne relativ in Grenzen gehalten werden. Zu den 25 Prozent Steuersatz kommen noch Kirschensteuern und Solidaritätszuschlag hinzu und er wird auf bis zu 28 Prozent hochgesetzt. Keiner der Anleger muss sich allerdings selbst um die Besteuerung kümmern. Die Versteuerung wird direkt von den Brokern übernommen.

Seit Einführung der Steuer in dem Jahr 2009 können Werbungskosten nicht mehr geltend gemacht werden. Fallen für das Depot Kosten an, können sie von der Steuer nicht mehr abgesetzt werden. Verluste und Gewinne werden automatisch verrechnet, welche bei dem Verkauf und Kauf von Aktien gemacht werden. Letztendlich wird die Differenz dann besteuert. Nicht komplett müssen die besonderen Einkünfte versteuert werden. Pro Person kann der Freibetrag von 801 Euro geltend gemacht werden. Gemeinsam können Ehepaare 1602 Euro Gewinne einbehalten, welche nicht versteuert werden müssen. Zu den Einkünften gehören beispielsweise Erträge aus Aktienhandel, Festgeldzinsen und Tagesgeldzinsen.

Wenn der Sparerpauschalbetrag nicht an das Finanzamt fließen möchte, dann kann der Freistellungsauftrag ausgefüllt werden. Bei einem Broker gibt es den Freistellungauftrag auf der Internetseite zum Herunterladen. Ist das Geld bei mehreren Brokern angelegt, wird der Antrag bei jedem Broker gestellt. Der Sparerpauschalbetrag lässt sich so aufteilen, dass die voraussichtlichen Einkünfte bei den Konten abgedeckt sind. Am Ende von dem Jahr können zu viel gezahlte Steuern mit der Steuerabrechnung verrechnet werden. Die Informationen zu diesem Thema sollten die Anleger kennen. Vor allem, wenn die Grundlagen vom Aktenhandel erlernt werden, sollten sie viel Aufmerksamkeit bekommen.