SAP Aktie kaufen – Analyse des Unternehmens

Die SAP SE ist mit einem Jahresumsatz von 20,8 Mrd. Euro im Jahr 2015 der nach Bruttoumsatz größte europäische Softwarehersteller Weltweit liegt SAP auf Platz vier. Das Kerngeschäft ist die Entwicklung und der Verkauf von hauptsächlich betriebswirtschaftlicher Software für die Buchführung, die Personalabrechnung und für das Controlling in Unternehmen sowie für die Steuerung von Vertriebs- und Produktionsprozessen und für den Einkauf sowie die Lagerhaltung in den Betrieben. Daneben werden erhebliche Beträge aus Softwarelizenzen für die verkauften Produkte erwirtschaftet.

Aktienentwicklung

WirtschaftsnewsDie Entwicklung der SAP Aktie mit der Wertpapier-Kennzeichnung WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600 im 5 Jahreszeitraum von 2011 bis 2015 verlief außerordentlich positiv. Der Aktienkurs konnte in diesem Zeitraum zur Freude vieler Anleger ein sattes Plus von immerhin 56 % verbuchen, was einer durchschnittlichen jährlichen Kurssteigerung von gut 11% entspricht. Die Dividendenzahlungen an die Aktionäre verliefen demgegenüber allerdings recht mager. Für 2015 betrug diese 1,15 Euro, was einer Dividendenrendite von brutto 1,57% entspricht. SAP verfolgt dabei die Politik einer stabilen, etwa gleichbleibenden, jährlichen Dividende bezogen auf den Aktienwert. So wurde seit dem Börsengang von SAP in 1998 regelmäßig ein ähnlicher Prozentsatz an die Aktionäre ausgeschüttet.

In den letzten 6 Monaten verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von immerhin knapp 8%. Zuletzt war eine SAP Aktie etwa 69 Euro wert. Der Unternehmensgewinn nach Steuern legte zwar im vergangenen Jahr um ca. 5% auf 570 Mio. Euro zu, jedoch drückten Nachfragerückgänge in den USA und Brasilien auf das Ergebnis. Ebenso haben sich Aufwendungen aus 2014, unter anderem für ein aktienbasiertes Bonusprogramm sowie einen Stellenabbau, welche in 2015 voll wirksam wurden, niedergeschlagen.

Strategisch hat SAP den Weg in eine neue Zukunft eingeschlagen. Das betrifft nicht weniger als die Umstrukturierung des Kerngeschäftes vom Verkauf der SAP Software mit Lizenzierung für einzelne Bildschirmarbeitsplätze hin zur Vermietung der Software. Für die Umsetzung dieser Strategie hat der Konzern erheblich zugekauft, um das Vermieten von Software aus der Cloud umsetzen zu können. Der Strategiewechsel wird zwar einerseits für stabilere zukünftige Gewinne sorgen, andererseits wird der Gewinn dadurch auch nivelliert. Ebenso bleibt das Unternehmen im weltweiten Geschäft anfällig von Wechselkursschwankungen, insbesondere im Lateinamerika- und Asiengeschäft. Die Abschwächung des Euros ist allerdings auch der Grund für gestiegene Erwartungen für das

SAP Aktien kaufen

Online Aktien analysierenWer Aktien der SAP SE kaufen möchte, kann das entweder bei seiner Hausbank tun oder ein Konto bei einem Online-Broker bzw. einer Direktbank eröffnen und den Kauf über die jeweilige Handelsplattform abwickeln. Bei der Hausbank erhält man zwar einerseits eine persönliche Beratung vor der Depoteröffnung sowie beim Kauf von Aktien. Allerdings muss man andererseits für die Depoteröffnung, die Aktienorder und die Verwaltung des Wertpapierdepots mit teilweise erheblichen Gebühren rechnen. Eine Kauf- bzw. Verkaufsorder kostet bisweilen bis zu 50 Euro, ganz unabhängig davon, wie viele Aktien gekauft werden.

Rechnet man die Kosten für die Eröffnung des Depots sowie die für die laufende Depotführung dazu, kann es allein durch entstehende Bankgebühren zu einer erheblichen Minderung der Rendite aus der Wertsteigerung der Aktien kommen. Das führt regelmäßig dazu, dass sich der Kauf von Aktien bei der Hausbank oft erst ab einer gewissen Größenordnung, das heißt ab mehreren Tausend Euro lohnt. Versucht man eine gewisse Risikodiversifizierung in seinem Aktienportfolio durch den Kauf von verschiedenen Aktien zu erreichen, um nicht alles „auf ein Karte“ zu setzen, muss man demzufolge einen noch mal erheblich höheren Anlagebetrag einkalkulieren.

SAP Aktie kaufen beim Online-Broker

Online AktienkaufBei Online-Brokern erhält man demgegenüber keinerlei persönliche Beratungsleistungen. Auch bei Direktbanken ist ein Beratungsservice zu einzelnen Wertpapieren meist nicht vorhanden. Dafür sind Online-Broker jedoch in der Lage erheblich niedrigere Gebühren beim Wertpapierkauf bzw. -verkauf anzubieten. So verlangen Online-Broker für eine Aktienorder, unabhängig von der Ordergröße oft nur etwa 5 bis 7 Euro. Die Depoteröffnung sowie die laufende Depotführung ist oft sogar kostenfrei. Weiterhin kann der Aktienhandel zu jeder Tageszeit über die Handelsplattform des Onlinebrokers abgewickelt werden, ohne das man sich nach Öffnungszeiten richten muss.

Eigentlich muss man nichts weiter tun, als ein Depot zu eröffnen, wenn man sich einen Online-Broker ausgesucht hat, was ebenfalls online vonstatten geht. Es folgt nach Eröffnung eine Legitimierung mithilfe des PostIdent-Verfahrens und man kann dann, sobald man sein Broker-Konto mit Geld für den Aktienkauf aufgefüllt hat, gleich mit dem Kauf beginnen. Ein wenig auskennen sollte man sich allerdings schon. Gerade für Neulinge ist es ratsam, vor dem eigentlichen Aktienkauf zu üben. Viele Online Broker bieten hierzu ein kostenloses Demo-Konto an, mit denen man das Platzieren von Orders trainieren kann. Oftmals wird auch ein umfangreiches Schulungsprogramm zu den Grundlagen des Aktienhandels angeboten.