Merck Aktie kaufen – Analyse des Unternehmens

Der Darmstädter Chemie- und Pharmahersteller Merck KGaA mit der Wertpapier-Kennnummer WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905, hat sich auf die Bereiche Healthcare, Life Science, Flüssigkeitskristalle für Anzeigen in medizinischen Geräten sowie auf die Herstellung sogenannter biosimilarer Medikamente spezialisiert. Bei der Herstellung von Flüssigkeitskristallen gilt Merck mit einem Weltmarktanteil von ca. 60% als sogenannter Hidden Champion. Die Merck Aktie wird im MDax geführt.

Die Aktienentwicklung

WirtschaftsnewsIm Fünfjahreszeitraum von 2011 bis 2015 konnte sich der Aktienkurs der Merck Aktie, Wertpapiernummer mit einem Plus von 116% zum Entzücken vieler Anleger mehr als verdoppeln.

Schlagzeilen machte Merck in letzter Zeit vor allem mit der Übernahme des US Laborhersteller Sigma-Aldrich durch den amerikanischen Ableger von Merck, die EMD, für insgesamt 17 Mrd. Dollar. Diese stellte zugleich die größte Übernahme in der Firmengeschichte dar, welche sich aber offenbar bereits auszahlt, denn die Umsätze im Zuliefergeschäft für Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen stiegen dadurch kräftig, da Merck über die Online-Plattform von Sigmar-Aldrich erheblich mehr eigene Produkte absetzen kann. Daneben hatte sich Merck vor einiger Zeit komplett vom Geschäft mit Generika getrennt, mit der Abspaltung wurde die weitere Übernahme von AZ Electronic Materials (AZ) finanziert. An der Firmenspitze hat Merck den lange geplanten Wechsel vom langjährigen Vorstand Karl-Ludwig Kley zu Stefan Oschmann vollzogen.

In den letzten 6 Monaten verbuchte die Aktie einen Kursrückgang von etwa 13,5%. Aktuell notiert die Aktie bei einem Kurs von knapp 83 Euro je Stück. Die Dividendenausschüttung für das Jahr 2015 lag bei 1,05 Euro und damit bei einer Rendite von 1,26% also wiederum leicht höher als in den Vorjahren.

Die Umsätze von Merck in 2015 stiegen um 13% auf ein Rekordhoch von 12,8 Mrd. Euro, wobei ca. 4,3% auf den Zukauf von Sigma-Aldrich zurückzuführen ist. Ebenso wirkte sich die Abschwächung des Euro positiv auf den Umsatz aus. Das operative Ergebnis, EBIT, verzeichnete einen Anstieg 4,6% auf 1,8 Mrd. Euro. Für 2016 rechnet Merck mit einem weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses im niedrigen zweistelligen Bereich, wenn die Übernahme und Integration von Sigma-Aldrich sich voll in den Ergebnissen niederschlägt. Große Erwartungen werden diesbezüglich in den weiteren zusätzlichen Absatz von Merck-eigenen Produkten über die Vertriebsplattformen von Sigma -Aldrich gesetzt.

Hier können Merck Aktien gekauft werden

Online Aktien analysierenUm Aktien von Merck zu kaufen, wendet man sich entweder an seine Hausbank oder man eröffnet ein Konto bei einem Online-Broker bzw. bei einer Direktbank, um den Kauf über die Handels-Plattform des Online-Brokers selbst abzuwickeln. Die Depoteröffnung und der Aktienkauf bei einer Bank sind zwar gesetzlich vorgeschrieben mit einer persönlichen Beratung durch die Bank verbunden, allerdings muss man hierfür oft tief in die Tasche greifen. Die Gebühren, die Banken für eine einzelne Aktienorder zum Kauf oder Verkauf von ihren Kunden verlangen bewegen sich nicht selten bei fünfzig Euro.

Hinzu kommen Gebühren für die Depoteröffnung und die laufende Depotführung. Das bedeutet, das ein erheblicher Teil der möglichen Aktienkurssteigerungen von den Bankgebühren getilgt wird, sodass sich ein Aktienkauf bei einer Bank oft erst bei einer höheren Anlagesumme, zum Beispiel ab mehreren Tausend Euro wirklich lohnt. Um sein Portfolio mit dem Kauf weiterer Aktien zu diversifizieren, das heißt, eine gewisse Risikostreuung vorzunehmen, muss man demzufolge mit einer noch höheren Anlagesumme rechnen, wenn man nicht alles auf „ein Pferd“ setzen will.

Merck Aktie kaufen beim Online-Broker

Online AktienkaufBeim Online-Broker verzichtet man vollständig auf eine persönliche Beratung. Bei Direktbanken ist eine persönliche Beratung zu einzelnen Titeln ebenso nicht vorgesehen. Umgekehrt, kann man als Anleger jedoch von erheblich niedrigeren Gebühren beim Aktienkauf bzw. -verkauf profitieren. Manche Online-Broker fordern für eine einzelne Aktienordner, unabhängig von der Größe des Kauf- bzw. Verkaufsauftrags nur 5 Euro. Die Eröffnung und die laufende Führung des Aktiendepots sind oft sogar kostenlos und kann man Aktien zu jeder Tages- und Nachtzeit kaufen bzw. verkaufen, ohne sich an die Bürozeiten der Banken orientieren zu müssen.

Nachdem man sich für einen passenden Online-Broker entschieden hat, muss man sich zur Kontoeröffnung, die online vorgenommen werden kann, lediglich mit dem PostIdent-Verfahren legitimieren. Man erhält anschließend einen Freischalt-Code für sein Broker-Konto und kann dann, nachdem man Geld auf das Konto überwiesen hat, loslegen.

Etwas Übung sollte man allerdings schon im Umgang mit der Handels-Plattfortm des Online-Brokers mitbringen, um am Anfang keine Fehler zu machen. Für Neueinsteiger im Aktiengeschäft bieten die Online-Broker daher meist ein sogenanntes Demo-Konto an, mit dem man mit „virtuellem“ Geld erst einmal trainieren kann, bis man sich sicher fühlt. Genauso bieten viele Broker diverse Schulungen, sogenannte „Webinare“ sowie Schulungsunterlagen zum Download an, mit denen man sich das Basiswissen zum Aktienhandel und Strategien für den Kauf aneignen kann.