BMW Aktie kaufen – Analyse des Unternehmens

BMW an der Börse – ein kurzer historischer Abriss

WirtschaftsnewsNachdem aus der Firma Gustav Otto, die Flugmaschinen entwickelte, 1916 die Bayerische Flugzeug-Werke AG entstanden war, wurde diese recht bald in Bayerische Motoren Werke AG, also BMW, umbenannt. Der 7. März 1916 gilt als als offizielle Gründungsdatum des Unternehmens. Zeitgleich ging man an die Börse.

BMW bietet heute Stamm- und Vorzugsaktien über diese an. Mit einer Stammaktie erhalten Sie außer einem Anteil an der Firma als Aktionär ein direktes Stimmrecht bei wichtigen Entscheidungen. Zuzüglich einer jährlichen Gewinnausschüttung, einer sogenannten Dividende. Der Inhaber einer Vorzugsaktie bekommt zwar ebenfalls einen Firmenanteil, jedoch kein Stimmrecht. Dafür erhält er als Ausgleich eine etwas höhere Dividende, die stets über dem Durchschnitt liegt. Falls Sie also planen, in BMW-Aktien zu investieren, sollten Sie sich dieses Unterschiedes stets bewusst sein. Damit besitzen Sie eine zusätzliche Planungssicherheit für die Verwendung und den “Arbeitseinsatz” Ihres Kapitals. Die im März diesen Jahres ausgeschüttete Dividende betrug 3,20 Euro / Stammaktie. Zum Vergleich: Im Mai 2003 betrug sie lediglich 52, im Mai 2010 30 ct.
Das Unternehmen ist im deutschen Leitindex DAX notiert. Die meisten Anteile besitzt momentan die Familie Quandt. Diese Industriellenfamilie besitzt 46,7% aller BMW-Aktien. Was ihr natürlich das wahrscheinlich größte Mitspracherecht im Konzern garantiert.

Der Kursverlauf der letzten sechs Monate

Online Aktien analysierenWären sie Anfang September mit einem Kauf der Aktie eingestiegen, hätte Sie dieses etwa 80 Euro pro Aktie gekostet. Seit dem Bekanntwerden eines Skandals bei einem anderen Autoherstellers war Sie bereits von 100 um ungefähr 20 auf diese 80 Euro / Stück gefallen.

Vom ersten September an setzte schlagartig eine starke Abverkaufsbewegung ein. Der Kurs fiel in der Woche vom 16. bis 20. September auf 72 Euro. Um das letztgenannte Datum herum wurde die Rekordanzahl von 55000 Stück Anteilen gehandelt. Ähnliche Umsätze wurden erst wieder Anfang Januar und um den 07. März herum erreicht.
In einem Kerzenchart erkennt man, das die 72 Euro eine sogenannte Bodenbildung des Kurses erkennen ließen. Als Bodenbildung beschreibt man das Ende einer Verkaufswelle, die den Kurs bis zu diesem Zeitpunkt hin stetig sinken ließ.

Mit einem Kerzenchart bezeichnet man die Darstellung des Kursverlaufes mittels senkrechter Balken, die wie Kerzen aussehen. Sie besitzen einen Körper (die Kerze) sowie meistens dünne, aus dem Körper herausragende Striche, die man als Dochte (oberes Ende) oder Lunten (unteres Ende) bezeichnet. Eine lange Lunte am unteren Ende einer Kerze bedeutet, das der Kurs in der dargestellten Zeiteinheit bis an das untere Ende der Lunte gefallen ist und seitdem aber wieder steigt. Sie könnten sich dieses wie eine Art Erholungsphase nach einer Krankheit vorstellen.

Das traf in diesem Falle auf die BMW-Aktie zu. Bis etwa Anfang Oktober 2015 bewegte sich der Kurs lediglich um 2 – 3 Euro nach oben oder unten, bis er begann, trotz eher geringer gehandelter Stückzahlen kräftig zu steigen. Anfang November lag der Kurs bereits wieder bei mehr als 90 Euro. Bis Mitte November veränderte er sich kaum, bis er bis Ende des Monats seinen bisherigen Halbjahresrekord von 105 Euro erreichte.

Ab hier konnte man aber bereits eine beginnende Abwärtsbewegung erkennen, die ab Mitte November über einen kurzen Zwischenstopp bei etwa 100 Euro, bis Mitte Februar 2016 einen Kursrutsch bis auf 69 Euro verursachte. Dieser Wert stellt den bisherigen Halbjahrestiefstwert dar.

Sie werden sich sicher erinnern, dass um diesen Zeitraum herum der DAX allgemein stark herunterging.
Momentan bewegt sich der Kurs der BMW-Aktie 75 und 85 Euro. Geschuldet war dieses mit Sicherheit der Geldpolitik der EZB, die die Aktienkurse fast immer beeinflusst.

Wo kann man Aktien kaufen?

Online AktienkaufBMW-Aktien oder auch andere wie Adidas, um ein weiteres Beispiel zu nennen, können Sie auf traditionelle Weise bei Ihrer Bank erwerben, falls diese Aktien anbietet. Oder zu einem Broker gehen. Über das Internet können Sie Aktien bei vielen Online-Brokern erwerben. Von diesen gibt es mittlerweile sehr viele. Falls Sie diesen Weg gehen, wären erhaltene Nutzerbeurteilungen nicht unwichtig. Auch ist es in Bezug auf das Finanzamt oft einfacher, wenn diese Onlineverkäufer Ihren Stammsitz in Deutschland haben.